
Case Study
Vom kommunalen Energieversorger zur starken regionalen Marke
Die Stadtwerke Achim sind seit über 100 Jahren fester Bestandteil der regionalen Infrastruktur. Doch in einem liberalisierten, digitalisierten Energiemarkt reicht Tradition allein nicht mehr aus.
Gemeinsam mit red pepper entstand aus einem soliden Versorger eine klar positionierte Marke mit Haltung, Profil und Zukunftsstrategie. Eine Marke, die nicht lauter sein wollte als andere – sondern klarer. Konsequent. Fokussiert auf das Wesentliche.
Denn die Stadtwerke Achim sollten nicht einfach „auch“ Energie liefern. Sie wollten zeigen, wofür sie stehen: Wirtschaftlichkeit, Leistungsbereitschaft, Kundennähe und Einfachheit. Kurz: „Das, worauf es ankommt.“
Was als Markenprojekt begann, entwickelte sich zu einem ganzheitlichen Transformationsprozess – strategisch, kulturell und organisatorisch. Ein Prozess, der später als Erfolgsbeispiel im Fachbuch „Corporate Identity im digitalen Zeitalter“ von Lothar Keite veröffentlicht wurde.
Der Transformations- und Brandingprozess wurde später als Erfolgsbeispiel im Fachbuch „Corporate Identity im digitalen Zeitalter“ von Lothar Keite veröffentlicht.
Ein zeitgemäßer Markenauftritt in einem liberalisierten Markt
Als kommunales Stadtwerk mit rund 90 Mitarbeitenden stand das Unternehmen vor einer Situation, die viele Mittelständler kennen:
Das operative Geschäft funktionierte. Die Leistung stimmte. Doch strategische Markenführung, klare Positionierung und professionelle Kommunikation waren kaum ausgeprägt.
Gleichzeitig machten die großen Themen der Branche auch vor Achim nicht halt: steigender Wettbewerbsdruck, Digitalisierung, neue Kundenerwartungen und die Energiewende.
Intern fehlten Leitplanken für Orientierung und Zukunftsausrichtung. Extern war kaum Differenzierung sichtbar.
Die Herausforderung bestand darin, nicht nur ein neues Erscheinungsbild zu entwickeln, sondern die Identität des Unternehmens zu schärfen – und daraus eine belastbare strategische Grundlage für Marketing, Vertrieb und Organisation zu schaffen.

Beteiligung als Führungsprinzip – von Analyse bis Implementierung
Wir starteten mit einer fundierten Identitätsanalyse, führten Interviews mit Führungskräften und Mitarbeitenden, analysierten Markt und Wettbewerb und entwickelten daraus eine dialogorientierte Markenpositionierung.
Von Beginn an war klar: Dieser Prozess muss von innen nach außen gedacht werden. Auf der Grundlage von Vision und Positionierung entstanden ein Corporate Design und eine gesteurte Implementierung der Marke über Workshops, Markentage und Supervisionen.
Zielsetzung
- Eine klare Positionierung entwickeln, die die Stadtwerke Achim im Wettbewerb differenziert und ihre Stärken sichtbar macht.
- Die Marke intern verankern, um Identifikation, Orientierung und kulturelle Geschlossenheit zu stärken.
- Marketing und Vertrieb strategisch professionalisieren und organisatorisch zukunftsfähig aufstellen.
- Die Markenessenz „Das, worauf es ankommt.“ wurde dabei nicht nur Claim – sondern Handlungsmaxime für das gesamte Unternehmen.
Interview
Ein echtes Erfolgsprojekt im Stadtwerke-Markt
Die neue Positionierung brachte Klarheit – intern in der strategischen Ausrichtung, extern in der Wahrnehmung am Markt. Das Erscheinungsbild mit eigenständiger Illustrations- und Iconsprache machte die Marke sichtbar und unterscheidbar.
Doch der eigentliche Hebel lag tiefer: Die intensive Mitarbeiterbeteiligung führte zu spürbar höherer Identifikation, Motivation und Selbstbewusstsein. Die Marke wurde vom Vorstand getragen, in Workshops übersetzt und in Prozesse integriert. Marketing wurde strukturell aufgebaut. Vertrieb erhielt strategische Leitplanken.
Aus einem funktionierenden Versorger wurde eine starke regionale Persönlichkeit mit klarer Haltung.
Die Stadtwerke Achim sind heute in der Lage, Marketing- und Vertriebsaktivitäten professionell und weitgehend autonom zu steuern. Die Markenarbeit ist als kontinuierlicher Prozess etabliert – mit Supervisionen, Weiterentwicklungen und klarer Verantwortlichkeit.
Der Impact: Ein Unternehmen mit geschärfter Identität, gestärkter Kultur und strategischer Klarheit – das nicht nur Energie liefert, sondern Orientierung gibt.
Und ein Transformationsprozess, der so beispielhaft war, dass er im Fachbuch „Corporate Identity im digitalen Zeitalter“ als Erfolgsfall dokumentiert wurde.
»Wir wollten nicht ein Logo oder ein Aussehen entwickeln. Ziel des Markenentwicklungsprozesses war es, die Marke so zu entwickeln, dass die Mitarbeiter sich mit der Marke identifizieren, auch stolz sind und sich zeigen mögen mit der Marke.«






































