
Case Study
Von der Profilschärfung über den Markenrelaunch bis zum Tagesgeschäft
2015 passte der Auftritt der Stadtwerke Achim nicht mehr zu den Vertriebszielen im liberalisierten Markt: Kundengewinnung braucht ein Profil, das Wiedererkennung schafft und Vertrauen aufbaut.
Im Zentrum stand deshalb die Entwicklung einer ganzheitlichen Marke – mit klaren Stärken, politischer Anschlussfähigkeit und einem Prozess, der die Mitarbeitenden aktiv integriert.
Ein zeitgemäßer Markenauftritt in einem liberalisierten Markt
Um sich im Markt zu behaupten, benötigten die Stadtwerke Achim eine Schärfung Ihres Profils und somit eine Markenentwicklung, die über kommunale Allgemeinplätze hinausgeht – inklusive politischer Einbindung und echter Identifikation in der Belegschaft.
Herausforderungen
- Veralteter Auftritt (Verwaltungs-Image) als Hemmnis für Vertriebsziele und Kundengewinnung
- Individuelle Stärken abseits kommunaler Allgemeinplätze herausarbeiten
- Politik und politische Gremien in die Markenentwicklung einbeziehen
- Kompetenzaufbau im gesamten Führungskreis für eine ganzheitliche Markenführung
- Mitarbeitende in den Entwicklungsprozess integrieren und Identifikation ermöglichen

Beteiligung als Führungsprinzip – von Analyse bis Implementierung
Das Führungsprinzip war Beteiligung: Markenanalyse, Markenstrategie, Markenerlebnis und Markenimplementierung wurden gemeinsam erarbeitet. Mitarbeitende aller Hierarchieebenen waren über Workshops, Interviews und Markentage eingebunden – bevor das neue Design schrittweise von innen nach außen ausgerollt wurde.
Zielsetzung
- Ganzheitliche Marke entwickeln, die Profil schafft und Vertriebsziele unterstützt
- Mitarbeitenden-Identifikation stärken und Beteiligung über alle Ebenen sicherstellen
- Politische Einbindung ermöglichen und Gremien überzeugen
- Markenwerte, Markenstory und Design praktisch anwendbar machen
- Implementierung „von innen nach außen“ bis in die Kundenkommunikation verankern
Akzeptanz, Stolz und ein Stil, der im Alltag trägt
Die politischen Gremien sind überzeugt, die Mitarbeitenden sind stolz und tragen die Marke nach außen. Die Kommunikation ist vereinfacht – es gibt klare Pfeiler, an die sich alle halten können, und die Kunden geben positives Feedback.
2021, sechs Jahre nach der Entwicklung, ist die Marke im Tagesgeschäft verankert: Die Stadtwerke arbeiten im typischen Stadtwerke Achim-Stil mit eigenem Slogan und dem Fokus auf „Das, worauf es ankommt“ – getragen von Wirtschaftlichkeit, Kundennähe, Nutzenorientierung und Einfachheit.
»Wir wollten nicht ein Logo oder ein Aussehen entwickeln. Ziel des Markenentwicklungsprozesses war es, die Marke so zu entwickeln, dass die Mitarbeiter sich mit der Marke identifizieren, auch stolz sind und sich zeigen mögen mit der Marke.«





























