
Case Study
Marke als Wachstumstreiber
Nach jahrzehntelanger Führung durch den Gründer Hans Jürgen Hilscher hat sein Sohn Sebastian die Unternehmensleitung übernommen und einen umfassenden Transformationsprozess gestartet. Ziel ist es, Hilscher fit für die Zukunft zu machen: mit einem international ausgerichteten Management, einer klaren Wachstumsstrategie und einer stärkeren Ausrichtung auf die Marke.
Während Hilscher am Markt als Technologieführer mit hoher Innovationskraft anerkannt ist, wurde das Unternehmen aber eher produktzentriert geführt. Mit dem Markenrelaunch wurde der Grundstein gelegt, um künftig markenzentriert zu agieren und neue Märkte zu erschließen.
- Branche: Technologiehersteller für industrielle Datenkommunikation
- Gegründet: 1986
- Standorte: Deutschland (Hauptsitz), Österreich, China, Frankreich, Indien, Italien, Japan, Korea, Nordamerika, Schweiz
Entwicklung von einem produkt- zu einem markenzentrierten Unternehmen
Mit dem Führungswechsel und den wachsenden Herausforderungen im internationalen Geschäft war es für Hilscher entscheidend, seine Marke grundlegend weiterzuentwickeln, die Attraktivität für neue Bewerbende zu steigern und die Marktbearbeitung zu professionalisieren. Geschärfte Marke, Prozesse und Grundlagen sollten helfen, um Märkte und Kundensegmente zu erschließen und als attraktiver Arbeitgeber wahrgenommen zu werden.
Herausforderungen
- Übergang von einer stark produkt- zu einer markenzentrierten Unternehmensausrichtung
- Zu geringe Wahrnehmung in einem kompetitiven Umfeld
- Erhöhung der Sichtbarkeit und Attraktivität für neue Kundengruppen sowie im Arbeitgebermarkt
Markenfilm
Identitätsstiftender Transformations- prozess für ein neues Selbstverständnis
Gemeinsam mit red pepper initiierte Hilscher einen mehrstufigen und beteiligungsorientierten Transformations- und Markenprozess. Im Zentrum der neuen Marke steht der Markenkern »empowering communication«, der den zentralen Antrieb des Unternehmens auf den Punkt bringt.
Zielsetzungen
- Entwicklung einer Markenidentität, die intern Sinn stiftet und Motivation erzeugt.
- Schaffung einer konsistenten Markenwahrnehmung an allen Touchpoints.
- Steigerung der Attraktivität als Arbeitgeber und Partner im B2B-Bereich.
Video: Der Markentag
Mehr Wahrnehmung und Sichtbarkeit in neuen Märkten
Auf Basis einer fundierten Markenpotenzialanalyse wurden Markenstrategie und Corporate Design entwickelt – begleitet von einer frühzeitigen Rollout- und Implementierungsstrategie.
Die neue Marke wurde intern zunächst im Rahmen eines Markentags erlebbar gemacht: in dialogorientierten Formaten, die Mitarbeitende und Management zusammenführten und die Marke als gemeinsames Zukunftsbild greifbar machten. Der externe Rollout erfolgte auf der SPS – der wichtigsten Leitmesse der Branche – und löste ein starkes Echo aus. Neben dem neuen Markenauftritt wurde auch der Messestand konsequent markenorientiert entwickelt: weg von reiner Produktpräsentation, hin zu mehr Erlebnisqualität, Orientierung und emotionaler Wirkung.
Darüber hinaus wurde die Marke durch Designschulungen, Markenworkshops in den Arbeitsalltag der Mitarbeitenden übersetzt.
Eine strukturierte Leistungs- und Wertschöpfungslogik machte das Portfolio klarer, brachte verdeckte Leistungen ans Licht und stärkte die Marktbearbeitung. Ergänzend wurden Grundlagen für Marketingorganisation und Prozesse geschaffen sowie Website und erste Kampagnen umgesetzt.
Der Prozess und das Ergebnis gilt als Best-Practice-Beispiel und wurde als Erfolgsbeispiel im Fachbuch „Corporate Identity im digitalen Zeitalter“ veröffentlicht – ein Beleg für die Qualität, Wirksamkeit und Relevanz der erzielten Ergebnisse.
»Der Marken-Relaunch hat unsere Positionierung geschärft, Kundenbeziehungen gestärkt und unsere Marktstellung nachhaltig gefestigt – dank klarer Strategie, exzellentem Prozess-Design und frühzeitigen Einbindung von Mitarbeitenden.«





























