
Case Study
Ein Wandel vom Komponentenhersteller zum Lösungsanbieter
Nach mehr als 60 Jahren technologischer Kompetenz stand der international tätige Hersteller von Pumpen, Armaturen sowie Mess- und Regeltechnik vor einem strategischen Entwicklungsschritt: der Transformation vom Komponentenhersteller zum System- und Lösungsanbieter.
STÜBBE war wirtschaftlich kerngesund und im Markt etabliert. Doch um langfristig wettbewerbsfähig zu bleiben, neue Märkte zu erschließen und die Zukunft des Standorts zu sichern, brauchte es mehr als technologische Exzellenz: eine klare Wachstumsstrategie – und eine Marke, die diesen Anspruch sichtbar trägt.
Mit dem Markenentwicklungsprozess wurde der Grundstein gelegt, das Unternehmen künftig konsequent lösungs- und markenzentriert auszurichten – intern wie extern.
- Branche: Pumpen, Armaturen, Mess- und Regeltechnik
- Standort: Ostwestfalen

Markenentwicklung als Motor der Transformation
Mit zunehmender Internationalisierung, wachsendem Wettbewerbsdruck und veränderten Erwartungen im B2B-Umfeld war klar: STÜBBE muss seine Marktrolle neu definieren und strategisch schärfen. Die Marke sollte künftig nicht nur Produkte transportieren, sondern Haltung, Kompetenz und Lösungsfähigkeit sichtbar machen – und gleichzeitig den kulturellen Wandel im Unternehmen unterstützen.
Herausforderungen
- Transformation vom produkt- zum lösungszentrierten Geschäftsmodell
- Zunehmender internationaler Wettbewerb und steigende Komplexität im Marketing
- Fehlende Marketingstruktur und geringe markenzentrierte Steuerung
- Erfolgreiche Markteinführung neuer Produktgenerationen wie der X-CLASS

Ganzheitlicher Markenprozess für ein neues Selbstverständnis
Gemeinsam mit red pepper initiierte STÜBBE einen mehrstufigen Marken- und Transformationsprozess. Ausgangspunkt war ein Orientierungs- und Konkretisierungsworkshop mit Geschäftsführung und Führungskreis, aus dem eine klare Projektvision und Roadmap entwickelt wurde.
Leitidee und Markenkern wurden in einer medienneutralen Markenidee verdichtet: „PUSHING BOUNDARIES. REDEFINING STANDARDS.“
Die strategische Herangehensweise folgte einem klaren Prinzip: Erst Vision und Identität formulieren, dann strategische Grundlagen entwickeln – und schließlich konsequent implementieren. So entstand ein Prozess, der nicht bei Positionierung und Design endete, sondern die gesamte Kommunikation, die Vertriebslogik und die Markenführung neu aufsetzte. Dazu gehörten eine fundierte Markenanalyse, die Entwicklung einer klaren Markenarchitektur inklusive neuer Produktterminologie, der Aufbau eines konsistenten Messaging-Systems und einer übergeordneten Content-Strategie sowie die Ausarbeitung zentraler Customer-Journey- und Sales-Funnel-Logiken.
Parallel wurde das Corporate Design entwickelt, in ein digitales Manual überführt und auf die wichtigsten Touchpoints übertragen – von der Website bis hin zu Messe- und Vertriebskommunikation. Ein zentraler Bestandteil war zudem die Weiterentwicklung der Leistungs- und Wertschöpfungskette, um die neue Rolle als Lösungsanbieter inhaltlich schlüssig und verständlich darzustellen.
Ziel war es, eine Markenidentität zu schaffen, die Differenzierung erzeugt und gleichzeitig intern Sinn stiftet.

Neue Markenkraft – intern verankert, extern sichtbar
Auf Basis einer fundierten Analyse wurden Markenstrategie, Leistungsarchitektur und Corporate Design entwickelt – begleitet von einer strukturierten Implementierungs- und Rollout-Strategie.
Die neue Marke wurde intern zuerst erlebbar gemacht. Ein groß angelegter Markentag, flankiert durch interne Kommunikation, Workshops und Schulungen, sorgte für Transparenz, Beteiligung und ein gemeinsames Verständnis der neuen Marken-DNA. So entstand früh ein kollektives Commitment, das weit über das Führungsteam hinauswirkte.
Gleichzeitig wurde die neue Identität konsequent nach außen übersetzt. Website, Produktkommunikation, Messeauftritte und Vertriebskampagnen wurden neu ausgerichtet und in ein konsistentes Markenerlebnis überführt. Besonders sichtbar wurde der Wandel durch die Markteinführung der X-CLASS, die als erstes starkes Symbol der neuen Markenwelt fungierte.
Das Ergebnis war deutlich spürbar: STÜBBE gewann neue Wahrnehmungswerte im Markt, stärkte seine Differenzierung im internationalen Umfeld und erhöhte die Sichtbarkeit seiner Mitarbeitenden als Experten. Vor allem aber wurde die Marke zum Motor für kulturelle Veränderung. Sie unterstützte den internen Mindset-Shift, schuf Orientierung in der Transformation und gab dem Unternehmen einen echten Energieschub.
So wurde aus Markenentwicklung ein strategischer Zukunftsprozess – mit Wirkung auf Markt, Organisation und Menschen.
»Wir haben Berge versetzt und einen Wandel auf ganzer Linie erzielt.«





























